Burgruine Windegg
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Der Verfall der Burgruine
Windegg war dramatisch weit fortgeschritten, es war ein Wettlauf mit der
Zeit, tonnenschwere Steine zerbrachen. Es bestand höchste Einsturzgefahr!
Aus der Südostecke der Ruine drohten vor der Renovierung (1980) die
Quader auf die tiefer liegende Straße zu stürzen.
Die Burgruine war bereits zur
Sprengung frei gegeben, diese konnte im letzen Augenblick noch verhindert
werden. |
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Menschen aller Altersgruppen und
verschiedenster Berufe haben sich zu einer einzigartigen Aktion
zusammengefunden, um auf selbstlose Weise die Burgruine Windegg zu
erhalten. Im Jahr 1980 wurde auf Initiative von Konsulent
Franz Reindl der "Arbeitskreis Windegg im Schwertberger
Kulturring" gegründet. Der Verein umfasst rund 370
Mitglieder, die in zehntausenden freiwilligen Arbeiststunden und
mannigfaltigen Aktivitäten und Veranstaltungen die Rettung und Erhaltung
der Burgruine ermöglichen. Der erste Schritt der Renovierungsaktion galt dem Schutz der Straße und bestand aus der Errichtung eines starken Fangzaunes. Der Bergfried war bis auf eine Ecke verfallen und wurde in gefährlichen und zahllosen, mühevollen Arbeitseinsätzen wiederaufgebaut und ist seit 1998 begehbar. Die Funde (Keramik- und Metallbruchstücke), die bei den Renovierungsarbeiten an der Ruine zutage kamen, sind im Kulturhaus der Gemeinde Schwertberg ("Lichtenwagnerhaus", unmittelbar unterhalb der Burgruine Windegg) in einem dafür vorgesehenen Schauraum ausgestellt. Allen aktiven Mitgliedern, die mit großem Fleiß und unermüdlichem Einsatz seit vielen Jahren die schweren Arbeiten am Bergfried und in der Ruine ehrenamtlich durchführen und allen Besuchern der Ruine und des Museums im Kulturhaus für ihre Anerkennung und ihre Spenden, herzlichen Dank! |
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